Prominente Finanzberater

17. Juli 2008

Von wem würde man sich gern in finanziellen Angelegenheiten beraten lassen – lieber durch ein Vorstandsmitglied aus großen deutschen Konzernen oder doch eher von einem Supermodel? Alle, die bei einer solchen Frage lieber auf die Laufstegdiva tippen, zählen in Deutschland zu einer kleinen Minderheit. Zumindest dann, wenn man von einer neuen Studie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ausgeht. Der Finanzdienstleister hat genau diese Fragen in einer Studie gestellt und kommt zu dem überraschenden Schluss, dass der Porsche-Chef W. Wiedeking unter den Prominenten unangefochten an erster Stelle in der Gunst für eine Promi-Kreditberatung steht.

In seiner Person und Position zwar nicht immer unumstritten, dürfte an dieser Stelle aber vor allem die wirtschaftliche Kompetenz und das unternehmerische Know-How für den Spitzenplatz gesorgt haben. Selbst Finanzminister Steinbrück würde immer noch bei reichlich 40% der Befragten für eine Beratung in Frage kommen, sogar Horst Köhler als deutscher Bundespräsident erreicht immerhin ein Ergebnis von fast einem Drittel. Gänzlich abgeschlagen landet dagegen ein Schauspieler wie Manfred Krug auf den hinteren Rängen und muss sich, genauso wie Deutschlands Model Nummer 1 – Heidi Klum, mit einem mageren Ergebnis zufrieden geben.

Übrigens trauten die Befragten nicht allen Politikern gleichermaßen eine umfassende wirtschaftliche Kompetenz zu, denn Oskar Lafontaine erreichte ebenfalls nur einen der hinteren Plätze. Wenn es ums eigene Geld und einen Baukredit geht, vertrauen Deutschlands Bürger also doch lieber auf Finanzexperten.

Via: Banktip

Die Baugrube vergolden lassen

12. Juli 2008

Steht der Entschluss, mit dem Bau der eigenen vier Wände zu beginnen, erst einmal fest, beginnt für jeden Bauherren die große Suche. Neben einem günstigen Baukredit steht hier die große Frage im Raum – wo baue ich. Und anders als bei einer Baufinanzierung, für die in der Regel ausreichend Angebot vorhanden ist, gestaltet sich die Suche nach dem passenden Bauland meist als wesentlich schwerer. In einigen Fällen kann man sogar soweit gehen und von der Nadel im Heuhaufen sprechen, denn an dieser Stelle spielen viele Faktoren eine entscheidende Rolle. Schuld an dieser Entwicklung ist letzten Endes auch die demografische und wirtschaftliche Entwicklung in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands.

Während in den Industrie- und Ballungszentren, die nach wie vor auf einer gesunden Basis aufbauen können, sich über einen Aufschwung freuen und somit vom Zustrom der jungen Generation profitieren, klagen andere Gebiete über den zunehmenden Schwund an jungen Menschen. Gerade in Fragen des Baustandortes spielen neben den Vorzügen der ländlichen Idylle auch deren Nachteile, wie etwa weite Wege zum Arbeitsplatz und eine mangelnde Infrastruktur, eine große Rolle. Aber mit diesen Argumenten will sich so manche Gemeinde nicht zufriedengeben, sondern rüstet auf. Und im Arsenal der Kommunen befinden sich zum Teil entwaffnende Argumente, wie etwa eine finanzielle Unterstützung für Familien, welche sich für die Provinz entscheiden.

Ihnen winken mehrere tausend Euro, quasi als Zuzugsbonus. Andere Kommunen belohnen dagegen Familien mit Kindern. Diese erhalten ebenfalls eine großzügige Förderung, die sich aber nach der Zahl des Nachwuchses richtet.

Via: openPR

Wohn-Riester beschlossene Sache

09. Juli 2008

Endlich ist es soweit, noch vor der Sommerpause hat der Bundesrat die Einführung des Wohn-Riesters verabschiedet. Damit können sich Bauherren den Traum vom Eigenheim endlich wieder mit staatlicher Unterstützung leisten und die verloren gegangene Eigenheimzulage lässt sich so etwas leichter verschmerzen. Kern des Wohn-Riesters ist die mögliche Förderung von selbst genutztem Wohnraum durch Zuschüsse der Bundesregierung und Steuerersparnisse. Daneben kann ein Teil des Kapitals, der sonst dem Riester-Vertrag zufließen würde, in eine etwas andere Form der Altersvorsorge investiert werden, denn sicher wohnt jeder gern nach dem Erreichen des Rentenalters im eigenen Haus.

Allerdings werden die Verwendungsmöglichkeiten in den ersten zwei Jahren eingeschränkt, da für 2008 und 2009 ein Mindestbetrag von 10.000 Euro vorhanden sein muss, was sicher kein Riester-Vertrag heute bereits erfüllen kann. Deshalb wird in vielen Haushalten der Startschuss für die eigenen vier Wände noch bis 2010 warten müssen. Danach kann jeder Bauherr aber gleich doppelt vom Wohn-Riester profitieren, denn neben den Möglichkeiten zur Förderung des Bauprojekts sehen Banken die entnommenen Mittel als Eigenkapital an. Und bekanntlich führt eine höhere Eigenkapitalquote letzten Endes zu niedrigeren Zinsen – und damit werden Baukredite also günstiger.

Ist bereits eine Bestandsimmobilie vorhanden, so können auch deren Eigentümer vom Wohn-Riester profitieren, denn die Tilgung des Darlehens lässt sich in einer ähnlichen Weise fördern wie der Neubau des Eigenheims. Die Kehrseite der Medaille betrifft allerdings die Zeit nach dem Eintritt ins Rentenalter, sobald die Zuwendungen aus einem Riester-Vertrag in Anspruch genommen werden, meldet sich der deutsche Fiskus. Diese Form der nachgelagerten Besteuerung hat sich zwar im Vorfeld einige Kritik zugezogen, ist aber trotz aller Streitfragen Bestandteil des Wohn-Riesters geworden.

Via: Welt Online

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