Planung ist das halbe Eigenheim

28. August 2008

Ein eigenes Haus – fast jeder Verbraucher hat in stillen Momenten schon einmal davon geträumt. Schließlich spart es die Miete und dient der Altersvorsorge. Leider macht ein nicht unbedeutender Teil der Hausbesitzer eine vollkommen andere Erfahrung, denn die Baufinanzierung wird am Ende zum finanziellen Albtraum. Um einer solchen Situation aus dem Weg gehen zu können, sollten einige grundlegende Fehler vermieden werden. Zu den wichtigsten Grundlagen einer soliden Immobilienfinanzierung gehört immer eine entsprechende Planung, die mit einem Kassensturz beginnt.

Hier werden die monatlichen Einnahmen den zu erwartenden Ausgaben gegenüber gestellt. Um eine möglichst große Transparenz und Aussagekraft zu erreichen, sollten die vergangenen Monate berücksichtigt werden. Nur so lassen sich auch unregelmäßige Ausgaben erfassen. Eine weitere Stütze der Immobilienfinanzierung betrifft das Eigenkapital – eine hohe Summe minimiert finanzielle Risiken und sorgt gleichzeitig für sinkende Kreditzinsen. Daneben können zusätzliche Mittel, die als Reserve dienen, auf keinen Fall schaden.

Der Baukredit selbst sollte zwar immer so genau wie möglich kalkuliert werden, aber gleichzeitig ausreichend Spielraum übrig lassen. Eine teure Nachfinanzierung bringt genauso wenig positive Effekte mit sich wie ungenutztes Kapital aus einer Baufinanzierung. Ein letzter Hinweis betrifft die Tilgung des Darlehens. Lasten die Raten nur auf einer Person, sollte diese auch im entsprechenden Umfang versichert sein, damit im Ernstfall keine Forderungen auflaufen können.

Via: ddp direkt

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