Tücken des Urlaubs im Zweitwohnsitz

17. August 2008

In den Ferien hat nicht nur die Reisebranche Hochsaison, auch Makler können sich in dieser Zeit nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Schlägt doch in diesen Tagen die Stunde vieler Ferienhäuser und Wohnimmobilien in den nationalen und internationalen Urlaubsregionen. Oft lassen sich gerade begüterte Touristen aus Deutschland dazu hinreisen, einen Zweitwohnsitz in den Ferien zu erwerben. Dass hier nicht nur die Chance auf den nächsten Urlaub in den eigenen 4 Wänden, weit weg vom Alltag winkt, vergessen viele. Für den Kauf eines zweiten Hauses gilt der Grundsatz, dass die Ferienstimmung hier nicht zu suchen hat, sondern auch eine solche Investition gut überlegt werden sollte. Gerade was den zukünftigen Wert des Hauses betrifft, schätzt ein Teil der Käufer den Markt falsch ein. Wer sich für ein Ferienhaus in den innerdeutschen Urlaubsgebieten entscheidet, weit ab von der nächsten Stadt, wird später ein böses Erwachen erleben. Aufgrund der infrastrukturellen Situation ist hier langfristig eher mit Verlusten zu rechnen. Stabile Preise kann man dagegen an der deutschen Nord- und Ostseeküste oder den Alpen erwarten. Daneben gilt auch bei einer Ferienimmobilie, dass ein großer Teil der Kosten eines Baukredites für Steuern, Gebühren und Provisionen eingeplant werden muss. Letzten Endes ist der Kauf des passenden Zweitwohnsitzes mit denselben Problemen behaftet, wie bei jedem anderen Haus.

Via: Welt Online

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