Den Ruhestand richtig finanziert
29. Juli 2008
Was heute kostet, bringt morgen einen Gewinn. Dieses Credo wirkt nicht nur auf Unternehmen aus Industrie und Handel, sondern beweist sich immer wieder auch im privaten Rahmen. Gerade wenn es darum geht, auch nach dem Eintritt in den Ruhestand finanziell abgesichert zu sein, müssen viele Deutsche Farbe bekennen und werden schnell feststellen, dass die Zukunft sich in wesentlich dunkleren Farben abzeichnet, als noch vor einigen Jahren gedacht. Bereits heute hat so mancher Rentner Schwierigkeiten damit, den Lebensabend angenehm und entspannt zu gestalten. Der Grund ist die finanzielle Lücke, welche sich nach dem Wegfall des Arbeitseinkommens öffnet.
Gerade wer in einer Mietwohnung lebt und Monat für Monat einen großen Teil der Zahlungen aus der Rentenkasse an den Vermieter überweisen muss, bemerkt nach einiger Zeit, dass das angesparte Kapital wie Schnee in der Sonne schmilzt. Freuen können sich dagegen Ruheständler, die bereits vor einigen Jahren ins Eigenheim umgezogen sind und ihren Kredit noch als Arbeitnehmer haben tilgen können. Hier müssen zwar in regelmäßigen Abständen Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, aber diese reißen weniger tiefe Löcher als die jährlich aufsummierte Rente. Somit entlasten die eigenen vier Wände den Geldbeutel und geben einen zusätzlichen finanziellen Spielraum und schaffen neue Möglichkeiten. Um dieses Kapital einer selbst genutzten Immobilie im Ruhestand aber auch verwenden zu können, sollte das Haus schuldenfrei sein.
Baukredite oder andere Verpflichtungen belasten den Haushalt eines Rentners in einer Art und Weise, die schnell auch für die ältere Generation zur Schuldenfalle werden kann. Und je eher die Immobilienfinanzierung getilgt ist, umso früher fließt das Kapital in die eigene Tasche.
Via: Berliner Morgenpost


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