Die Baugrube vergolden lassen
12. Juli 2008
Steht der Entschluss, mit dem Bau der eigenen vier Wände zu beginnen, erst einmal fest, beginnt für jeden Bauherren die große Suche. Neben einem günstigen Baukredit steht hier die große Frage im Raum – wo baue ich. Und anders als bei einer Baufinanzierung, für die in der Regel ausreichend Angebot vorhanden ist, gestaltet sich die Suche nach dem passenden Bauland meist als wesentlich schwerer. In einigen Fällen kann man sogar soweit gehen und von der Nadel im Heuhaufen sprechen, denn an dieser Stelle spielen viele Faktoren eine entscheidende Rolle. Schuld an dieser Entwicklung ist letzten Endes auch die demografische und wirtschaftliche Entwicklung in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands.
Während in den Industrie- und Ballungszentren, die nach wie vor auf einer gesunden Basis aufbauen können, sich über einen Aufschwung freuen und somit vom Zustrom der jungen Generation profitieren, klagen andere Gebiete über den zunehmenden Schwund an jungen Menschen. Gerade in Fragen des Baustandortes spielen neben den Vorzügen der ländlichen Idylle auch deren Nachteile, wie etwa weite Wege zum Arbeitsplatz und eine mangelnde Infrastruktur, eine große Rolle. Aber mit diesen Argumenten will sich so manche Gemeinde nicht zufriedengeben, sondern rüstet auf. Und im Arsenal der Kommunen befinden sich zum Teil entwaffnende Argumente, wie etwa eine finanzielle Unterstützung für Familien, welche sich für die Provinz entscheiden.
Ihnen winken mehrere tausend Euro, quasi als Zuzugsbonus. Andere Kommunen belohnen dagegen Familien mit Kindern. Diese erhalten ebenfalls eine großzügige Förderung, die sich aber nach der Zahl des Nachwuchses richtet.
Via: openPR
Wohn-Riester beschlossene Sache
09. Juli 2008
Endlich ist es soweit, noch vor der Sommerpause hat der Bundesrat die Einführung des Wohn-Riesters verabschiedet. Damit können sich Bauherren den Traum vom Eigenheim endlich wieder mit staatlicher Unterstützung leisten und die verloren gegangene Eigenheimzulage lässt sich so etwas leichter verschmerzen. Kern des Wohn-Riesters ist die mögliche Förderung von selbst genutztem Wohnraum durch Zuschüsse der Bundesregierung und Steuerersparnisse. Daneben kann ein Teil des Kapitals, der sonst dem Riester-Vertrag zufließen würde, in eine etwas andere Form der Altersvorsorge investiert werden, denn sicher wohnt jeder gern nach dem Erreichen des Rentenalters im eigenen Haus.
Allerdings werden die Verwendungsmöglichkeiten in den ersten zwei Jahren eingeschränkt, da für 2008 und 2009 ein Mindestbetrag von 10.000 Euro vorhanden sein muss, was sicher kein Riester-Vertrag heute bereits erfüllen kann. Deshalb wird in vielen Haushalten der Startschuss für die eigenen vier Wände noch bis 2010 warten müssen. Danach kann jeder Bauherr aber gleich doppelt vom Wohn-Riester profitieren, denn neben den Möglichkeiten zur Förderung des Bauprojekts sehen Banken die entnommenen Mittel als Eigenkapital an. Und bekanntlich führt eine höhere Eigenkapitalquote letzten Endes zu niedrigeren Zinsen – und damit werden Baukredite also günstiger.
Ist bereits eine Bestandsimmobilie vorhanden, so können auch deren Eigentümer vom Wohn-Riester profitieren, denn die Tilgung des Darlehens lässt sich in einer ähnlichen Weise fördern wie der Neubau des Eigenheims. Die Kehrseite der Medaille betrifft allerdings die Zeit nach dem Eintritt ins Rentenalter, sobald die Zuwendungen aus einem Riester-Vertrag in Anspruch genommen werden, meldet sich der deutsche Fiskus. Diese Form der nachgelagerten Besteuerung hat sich zwar im Vorfeld einige Kritik zugezogen, ist aber trotz aller Streitfragen Bestandteil des Wohn-Riesters geworden.
Via: Welt Online
Bei Zinsänderungen schnell handeln!
07. Juli 2008
Die Befürchtungen vieler Experten und Baufinanzierungskunden, dass die Zinskonditionen in den nächsten Monaten steigen werden, scheinen in letzter Zeit immer mehr Gestalt an zunehmen. Besonders deutlich wird diese Entwicklung anhand einer Äußerung aus den Reihen der EZB (Europäische Zentralbank), die für den kommenden Monat eine Zinserhöhung in Aussicht stellt. Entsprechend fiel auch die Reaktion der Kapitalmärkte aus, denn die Zinsen für kurzfristige Ausleihungen und einige der langfristigen Geschäfte haben sofort mit einer Steigerung reagiert. Für die Verbraucher ist dies der Startschuss, sich möglichst schnell noch die günstigen Konditionen für eine Baufinanzierung zu sichern.
Wer immer noch wartet und weiterhin auf eine Zinssenkung hofft, verschenkt bares Geld. Was ist aber der Grund für die Reaktion der EZB, jetzt doch noch die Zinsen anzuheben? Im Vordergrund steht hier sicher das Bemühen der obersten Währungshüter, nach Möglichkeit ein stabiles Preisniveau und eine akzeptable Inflation zu garantieren. Allerdings macht es die Wirtschaft den Volkswirten im Moment relativ schwer, denn die Inflation setzt immer wieder zu neuen Höhenflügen an. Um diese Entwicklung ein wenig zu bremsen, sorgt die Europäische Zentralbank dafür, dass Geld knapper wird und damit auch nicht mehr so schnell ausgegeben werden kann.
Die Hoffnungen gehen dahin, dass sich durch diesen Schritt die Inflation ein wenig abkühlt und die Preise nicht mehr so stark steigen. Allerdings hat ein solches Vorgehen nur dann wirklich Erfolg, wenn die Preissteigerungen aufgrund einer echten Nachfrage entstehen. Andernfalls könnte die Anhebung der Leitzinsen auch verpuffen.
Via: Baulinks.de

