Die meisten Banken setzen mindestens 10 % Eigenkapital voraus. Bauherren und Käufer müssen darüber hinaus die gesamten Erwerbsnebenkosten aus eigener Tasche bezahlen. Grundsätzlich gilt: je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, desto günstiger wird der Kreditzins. Ab einem Beleihungsauslauf von 60 % erheben Banken Zuschläge auf den originären Kreditzinssatz. Bausparkassen akzeptieren für ihre Darlehen in der Regel einen Beleihungsauslauf von 80 %. Wer über weniger als 20 % Eigenkapital verfügt, benötigt deshalb häufig einen zusätzlichen, nachrangigen Kredit. Für diesen werden Zinssätze fällig, die nicht signifikant unter denen günstiger Verbraucherkredite liegen. Einzelne Banken bieten auch Vollfinanzierungen an, mit denen 100 % der Bau- bzw. Erwerbskosten und darüber hinaus über die Erwerbsnebenkosten finanziert werden können. Vor allem Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst kommen für solche Finanzierungen in Betracht.