Baukredit in der Finanzkrise
04. Oktober 2008
Die vergangenen Tage haben Weltöffentlichkeit deutlich gezeigt, wie zerbrechlich auch große Finanzinstitute in Krisenzeiten sein können. Spektakuläre Zusammenbrüche führender Banken und aufsehenerregende Übernahme haben aber nicht nur die Politik und Wirtschaftsexperten in Staunen versetzt, auch Verbraucher blicken mit sorgenvoller Miene auf die Finanzmärkte und die Auswirkungen der Krise. Besonders betroffen zeigen sich Hausbesitzer, auf die in den nächsten Monaten eine Anschlussfinanzierung wartet, oder zukünftige Bauherren, die jetzt um ihren Immobilienkredit bangen. Schließlich ist in der Presse immer wieder davon die Rede, dass im Bereich des Kreditgeschäftes Darlehen nur noch unter erschwerten Bedingungen zu haben sind. Hausbauer bleiben von dieser Entwicklung allerdings vorerst verschont und dürfen aufatmen. Baukredite können bei einer entsprechenden Eigenkapitaldeckung und Laufzeit immer noch mit einem Zinssatz von unter 5% in Anspruch genommen werden. Einschränkungen müssen dagegen zukünftige Immobilienbesitzer in Kauf nehmen, die nur über wenig eigene Mittel verfügen, da hier mit Zinsaufschlägen gerechnet werden muss. In einem solchen Fall bietet allerdings die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine willkommene Alternative. Die Förderbank vergibt günstige Darlehen, mit denen sich etwa 30% der Bausumme aufbringen lassen. Wer bereits über 15% bis 20% Eigenkapital verfügt, kann also in das Projekt Eigenheim bereits knappe 50% investieren, ohne dass eine Bank das Kapital vorstrecken muss. Und mit dem Kredit sinken am Ende auch die Kosten eines Darlehens.
Via: ansahl.com


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