Eigenkapitalersatzleistung

04. Juni 2008

Für den Traum von den eigenen vier Wänden wird in erster Linie eines benötigt – nämlich eine nicht gerade unerhebliche Menge Kapital. Sicher denkt man in diesem Moment zuerst an den Kredit bei einer Bank, schließlich liegt in diesem Fall ein solches Vorgehen am Nächsten. Allerdings taucht in der Regel an dieser Stelle ein Problem auf, denn für eine solide und sichere Baufinanzierung sollte der Baukredit nur beantragt werden, wenn demgegenüber auch eine gewisse Menge Eigenkapital steht, die in das Bauprojekt mit eingebracht werden kann. Leider fehlt gerade bei jungen Familien meist dieser finanzielle Hintergrund, womit das Eigenheim zu scheitern droht.

Allerdings bieten sich jedem Baufinanzierungskunden hier Alternativen, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. Um trotz allem für ein Bankdarlehen in Betracht zu kommen, sollten potenzielle Hausbesitzer aus diesem Grund auf die sogenannten Eigenkapitalersatzleistungen zurückgreifen. Unter diesem Begriff werden alle Aufwendungen zusammengefasst, die dem Bauprojekt zufließen, aber weder von Banken, Bausparkassen oder Versicherungen kommen und auch nicht dem Eigenkapital zurechenbar sind. Beispiele für solche Ersatzleistungen sind etwa Förderungen des Bundes, der Länder oder privater Organisationen. Weiterhin zählt auch die sogenannte Muskelhypothek zu den Eigenkapitalersatzleistungen. Letztere bezieht sich auf alle handwerklichen Leistungen, die durch den Hausbesitzer selbst erbracht werden, also zum Beispiel das Fliesen von Küche und Bad oder das Verlegen von Laminat.

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